Ich Bin NicoLe
Sport war nie mein Ding. Dann kam Yoga.
Heute bin ich ausgebildete Yogalehrerin in Bremen und unterrichte sanftes Yoga für Frauen ab 35.
Dass es einmal so weit kommt, hätte ich selbst am wenigsten erwartet.
Wie ausgerechnet ich beim Yoga gelandet bin? Das erzähle ich dir hier.
Mein Weg zum Yoga
Mein Weg zum Yoga begann nicht mit großer Begeisterung, sondern mit dem Gefühl: So kann es nicht weitergehen.
Seit 2002 bin ich als Mediengestalterin mit eigener Werbeagentur selbstständig. Viele Jahre habe ich einfach funktioniert. Ich arbeitete oft an den Wochenenden, machte kaum Pausen und traute mich nur selten, einen Auftrag abzulehnen.
Irgendwann bestand mein Alltag fast nur noch aus Büro, Essen und Schlafen. Bewegung kam viel zu kurz. Mein Körper fand das auf Dauer offenbar auch keine besonders gute Idee. Ich wurde immer steifer und unbeweglicher.
Der erste Schritt zurück in Bewegung
Sport war nie mein großes Thema. Ein Fitnessstudio kam für mich nicht infrage. Dafür hatte ich weder Lust noch Kraft. Ich suchte etwas, womit ich zu Hause anfangen konnte. Ohne großen Anlauf.
Also startete ich mit Pilates über YouTube. Dabei merkte ich schnell, wie gut es tat, meinen Körper wieder zu bewegen.
Eher zufällig stieß ich dann auf ein Yogavideo meiner Pilatestrainerin. Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Ich konnte mir unter Yoga nicht viel vorstellen und dachte eher: Das passt bestimmt nicht zu mir.
Aber weil es nur ein Video war, probierte ich es aus. Wenn es mir nicht gefiel, konnte ich schließlich jederzeit abschalten und wieder Pilates machen.
Die Stunde begann ruhig. Das fühlte sich gut an. Dann wurde es nach und nach fordernder und ich dachte: Wie soll ich das bitte bis zum Ende durchhalten?
Der Moment, der alles verändert hat
Genau in dem Moment, als ich frustriert aufgeben wollte, kam dieser eine Satz:
„Komm in die Kindhaltung und spüre nach.“
Das war mein Aha-Moment.
Ich durfte Pause machen. Mitten in der Stunde. Ich musste nicht mit hängender Zunge bis zum Schluss durchhalten und so tun, als wäre alles wunderbar.
Eine Pause bedeutete nicht, dass ich es nicht konnte. Sie gehörte einfach zur Stunde. Genau das hat für mich den Unterschied gemacht.
Yoga war für mich nicht plötzlich perfekt oder magisch. Aber ich hatte etwas gefunden, bei dem ich mich bewegen konnte, ohne ständig beweisen zu müssen, was ich alles schaffe.
Und dann blieb Yoga
Aus dem einen Video wurde mehr. Erst regelmäßiges Yoga, dann eine 572-Stunden-Ausbildung zur Hatha-Yogalehrerin. Yin Yoga, Aroma Yoga und Yoga Nidra kamen später noch dazu.
Heute unterrichte ich sanftes Yoga für Frauen ab 35. Viele kommen mit der Frage, ob sie beweglich genug sind oder in der Gruppe mitkommen. Ich kenne diesen Gedanken. Ich hatte ihn selbst.
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich einmal Yogalehrerin werde? Ich jedenfalls nicht.
Sommermensch
Genussmensch
Harmoniemensch
Was ich gelernt habe
Meine 552-stündige Ausbildung zur Hatha-Yogalehrerin umfasste verschiedene Spezialisierungen, unter anderem Yin Yoga, Aroma Yoga und Yoga Nidra.
552 Stunden klingen nach ziemlich viel. Beim Yoga gibt es trotzdem immer noch etwas zu lernen. Deshalb kommen regelmäßig Fortbildungen dazu.
Wer mich geprägt hat
Vieles, was heute in meinen Unterricht einfließt, habe ich bei Dzenet Hodza und Tanja Martens gelernt.
Danke für euer Wissen, eure Begleitung und die vielen Erfahrungen, die ihr mit mir geteilt habt. Ihr habt meinen Weg als Yogalehrerin entscheidend geprägt.
Diese Erkenntnis über das Selbst von A. Camus, beschreibt auf wunderbarer Weise mein Streben nach Freiheit & Selbstentfaltung.
Diplom Kunst-Therapeutin & -Pädagogin, HP Psycho- / Yogatherapie / Kinesiologie in eigener Praxis. Butoh-Tanzvermittlerin
Kundalini und Hatha Yoga Lehrerin u. Ausbilderin. Schwerpunkte: Kunst, Transformation, Selbstausdruck & Naadyoga, Arbeit mit Frauen
www.praxis3in1.de
Und dann ist da noch Bella
Bella begleitet mein Yogastudio mit Ideen, ihrer Kamera und einem ziemlich guten Blick von außen.
Danke für deine Unterstützung und dafür, dass du aus vielen meiner Gedanken etwas Sichtbares machst. Wie schön, dass du an meiner Seite bist.
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